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    Die Großküche


    Die Universität ist ein Massenbetrieb. Täglich sitzen mehrere tausend Studenten in der Vorlesung und täglich müssen abermalige Mägen gefüllt werden. In der Großküche werden jeden Tag tausende Mahlzeiten zubereitet um die hungrigen Studentenmägen zu füllen.

    Außerhalb von Universitätsbetrieben befinden sich Großküchen in Firmen und Betrieben. Als Großküche darf sich ein Küchenbetrieb bezeichnen wenn er täglich mehr als 200 Mahlzeiten zubereitet. Damit eine Großküche funktioniert, bedarf es einer genauen Organisation. Oftmals werden Großküchen in Schichtarbeit organisiert. Durch dieses System wird ein reibungsloser Ablauf des Betriebes ermöglicht und eine problemlose Organisation der Mitarbeiter gewährleistet.
    Neben einer funktionalen Einrichtung bestimmt geübtes und stressresistentes Personal den Erfolg der Großküche.

    Die Geschichte der Großküche führt und bis in das Mittelalter zurück. Zwar existierte sie noch nicht in ihrer heutigen Form, jedoch ließen sich bereits in den alten Schlössern und Burgen frühere Formen der Großküche finden. Denn auch damals mussten viele Menschen auf einmal bekocht werden. In den Zeiten des Mittelalters hatte die Küche neben der Zubereitung von Speisen allerdings noch eine weitere Funktion. Im Winter wurde sie als Wärmespeicher und Ofen benutzt, mit der die umliegenden Räume beheizt wurden.

    Heutzutage ist die Großküche ausschließlich zur Zubereitung von Speisen zuständig und wird in den Bereichen gebraucht, in denen viele Menschen auf einmal bekocht werden müssen. Aufgrund der Vielzahl der Besucher, wird in der Großküche nicht à la carte gegessen. Die Gäste können täglich zwischen verschiedenen Gerichten wählen, die häufig auch in Menüform angeboten werden.
    Eingetragen: 16.01.2012
    von Rafael Haake |   küchekochenessen
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    1 Kommentar

    1 Elfriede schrieb am 15. February 2012 um 15:57:59

    In der FH Ottersberg haben sich die Leiter was neues überlegt ;) seit knapp 20 Jahren werden dort die mahlzeiten in der Mensa selber zubereitet. Dies klappt mal besser und mal schlechter. Ich habe darüber mal einen Artikel in der Zeit gelesen und fand die Idee echt gut. Viele Menschen nehmen eine Mensa einfach viel zu selbstverständlich hin und meckern dann noch rum. Ich finde das ist eine super Möglichkeit für die Studenten Verantwortung zu übernehmen und auch die "einfache" Arbeit kennenzulernen. Solche Jobs können sich ja die meisten Jugendlichen heute nicht mehr vorstellen und denken eher abwertend über die Menschen, die diese Jobs ausüben. Wenn sie allerdings selber einmal in der Lage waren diese Arbeiten durchzuführen, wissen sie das vlt und hoffentlich im weiteren Leben besser zu schätzen. Ich selber arbeite in einem Pflegeheim und binde auch bei uns teilweise die Senioren gerne in die Arbeit mit ein. Je nachdem wie gut sie es halt noch können. Einige von ihnen haben bei jedem essen irgendwas zu beanstanden und da hatte ich irgendwann einfach so die schnauze voll davon (entschuldige diese ausdrucksweise), dass ich es so eingeführt habe. Ich glaube es hilft auch schon ;)


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