nofollow

Gordon Brown: Steht sein Wahlkampf vor dem Aus?

29 Apr
  • 0
0 Sterne / 0 Bewertung
Danke für Ihre Bewertung!
Danke für Ihren Kommentar!
Sie können jedes Artikel nur einmal bewerten.
Sie können jedes Produkt nur einmal bewerten.
Your review could not be added!
Der englische Premier Gordon Brown steckt momentan mitten in seinem Wahlkampf und steht kurz vor einer entscheidenden Fernsehdebatte. Gerade jetzt passiert ihm ein verheerender Fehler, womit er alles noch kurz vor knapp auf's Spiel setzt.

Gordon Brown
war hinausgeschickt worden, um Menschen zu treffen, die Labour-Anhänger und -Wähler waren. Solch eine Frau war die 65-Jährige Gillian Duffy, die Brown in Rochdale antraf.

Vor den Kameras führten die beiden noch ein freundliches Gespräch, obwohl Duffy auch unangenehmen Themen anschnitt. Am Ende der Unterhaltung sagte sie jedoch, sie würde die Labour-Partei wählen, so, wie es schon Generationen vor ihr in ihrer Familie üblich ist.

Als Gordon Brown dann jedoch in sein Auto einstieg lästerte er fast über die Frau und sagte, sie sei borniert und es sei alles lächerlich. Was der Premier nicht wusste - das Mikrofon eines Fernsehsenders an seinem Hemd war noch eingeschaltet und das gesamte Gespräch wurde aufgezeichnet.

Als dem englischen Premier dann in einer öffentlichen Fernseh-Show das Band zum ersten Mal vorgespielt wurde sank er förmlich in sich zusammen; ihm wurde schlagartig bewusst, dass sein Wahlkampf so gut wie verloren war.

Wie er die Fernsehdebatte in zwei Tagen noch retten will bzw. ob er das überhaupt kann ist ein Rätsel. Dadurch, dass er erst lieb und nett mit Gillian Duffy geredet hat und dann im Auto so über sie hergezogen hat, hat er sich als Heuchler herausgestellt, was bei seinen Wählern wohl nicht so gut ankommen wird.

Die Frage ist jedoch, wie viele Politiker machen nicht genau dasselbe, wenn sie wissen, dass die Kameras und vor allem die Mikros aus sind? Gordon Brown hatte in dem Fall wohl einfach Pech.
Weitere Angebote :
  • Bitte füllen Sie alle erforderlichen (*) Felder aus, um einen Kommentar zu senden.


Ok! Einverstanden