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Erstes Mini-Kunstherz wurde eingesetzt

19 Mär
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In Deutschland werden jedes Jahr etwa 600 Herztransplantationen durchgeführt. Die Anzahl der Menschen, die jedoch ein Spenderherz benötigen, liegt rund 30 Prozent darüber.

Es gibt aber eine Lösung für dieses Problem, zumindest eine vorübergehende. Seit fünf Jahren arbeiten deutsche Ärzte schon erfolgreich mit der Implation des Mini-Kunstherzens. Anfang Januar wurde nun der ersten Patientin in Düsseldorf die künstliche Pumpe eingesetzt.

Die gerade mal 34-jährige Frau erlitt einen schweren Herzinfarkt mit schwerer Herzschädigung. Die Wartezeit für ein Spenderherz wäre zu lang gewesen, also entschieden sich die Ärzte, der Frau ein Mini-Kunstherz zu implantieren.

Dieser Eingriff rettete der Patientin das Leben. Durch die Pumpe wird ganz normal Blut in die Venen gepumpt mit dem einzigen Unterschied, dass die beschädigte Herzkammer übergangen wird.

Das Mini-Kunstherz ist allerdings nur eine vorübergehende Lösung. Erstens, weil die Patientin noch zu jung ist und zweitens, weil die Batterien für die künstliche Pumpe außerhalb des Körpers getragen werden können und nur 15 Stunden halten.

Die Ärzte denken, dass wenn man es geschafft hat, die Batterien bzw. die Energieversorgung in den Körper hinein zu verlegen, überhaupt keine Herztransplatationen mehr nötig sein werden.
Doch bisher ist das Mini-Kunstherz wie gesagt nur eine vorübergehende Lösung für all diejenigen, die auf ein Spenderherz warten.
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